Zauberliteratur

11. Oktober 2009 | Von Peter Bold | Kategorie: Besprechungen

Wie euch bestimmt schon aufgefallen ist, kann ich so gut wie keinen Artikel ohne ein Mißverständniss beginnen. So auch heute. Mit Zauberliteratur sind nämlich ausnahmsweise keine Bücher gemeint aus denen man die Kunst des Zauberns lernen kann, sondern Bücher die von „echten“ Zauberern, Hexen und Magiern handeln und damit eine reichhaltige Quelle der Inspiration darstellen.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind dabei so vielfältig, wie die zur Verfügung stehende Literatur. Von kompletten Themennummern, wie es z.B. einige sehr gut zum Thema Harry Potter gibt, bis hin zur Ideen für den inneren Subtext, von dem die Zuschauer in offensichtlicher nie etwas erfahren. Es sei denn, man ist ganz clever und schreibt gleich ins Programmheft, was für tolle Techniken man gelernt hat, um das Publikum zu unterhalten.

Über Harry Potter und andere Klassiker wie Herr der Ringe oder die Arthus- und Merlin-Sagen möchte ich mich an dieser Stelle auch gar nicht weiter auslassen und setzte sie als bekannt voraus. Falls ihr euch doch noch nicht damit auseinandergesetzt habt empfehle ich auf jeden Fall auch die Bücher zu lesen, das sie im Gegensatz zu den Verfilmungen wertvolle Zusatzinformationen zum Gebrauch der magischen Fähigkeiten und den damit verbundenen Philosophien liefern.

Ein viel gelobtes Buch mit magischem Inhalt ist Jonathan Strange und Mr. Norrell von Susanna Clarke. Grob gesagt geht es darum, wie die echte Magie ins viktorianische England zurückkehrt. Genauer kann ich es auch gar nicht mehr sagen, weil mir beim Lesen vor Langeweile der Körper langsam von den Füßen beginnend weggefault ist. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass es vielen Menschen wohl anders gegangen ist und sie sehr viel Spaß mit diesem Buch hatten. Es liegt also wie immer ganz an euch, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Restlos begeister hingegen haben mich die Werke von Sergej Lukianenko. Für Zauberer besonders interssant der Wächter-Zyklus: Wächter der Nacht, Wächter des Tages, Wächter des Zwielichts und Wächter der Ewigkeit. Aber davon mehr in Teil II dieses Artikels.

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